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Grapefruitkernextrakt hilft gegen Candida-Infektionen (Scheidenpilz, Nagelpilz etc.)

Grapefruitkernextrakt gegen Candida

Grapefruitkernextrakt – das belegen Test und Erfahrungen der letzten 30 Jahre – wirken sehr effizient gegen Candida-Infektionen. Obgleich Grapefruitkernextrakt auch gegen zahllose andere Viren, Bakterien und Pilze wirkt, ist der Einsatz von Grapefruitkernextrakt bei Candida wohl am bekanntesten. Im Folgenden wird die Wirkung von Grapefruitkernextrakt auf Candida ebenso wie auf andere Infektionen – beispielsweise mit Helicobacter-Bakterien – beschrieben.

Candida-Infektionen – wie sie entstehen

Candida ist ein Hefepilz. Er kommt auch natürlich in der menschlichen Flora vor – sowohl auf der Haut als auch auf den Schleimhäuten. Die eigentliche Infektion ist also nicht das Vorhandensein dieses Pilzes, sondern eine so genannte endogene Infektion. Das bedeutet, dass die Infektion durch Pilze entsteht, die eben bereits im Körper vorhanden sind.

Vereinfacht gesagt, kommt es zur Erkrankung nur dadurch, dass die Flora im menschlichen Körper aus dem Gleichgewicht gerät und sich ein Übermaß an Candida-Pilzen entwickelt.

Neben der endogenen Infektion kann es vereinzelt auch zu exogenen Infektionen kommen, also solche, die „von außen“ kommen. Dies geschieht dann zumeist über Schmierinfektionen von Menschen, die bereits eine Pilzinfektion haben. Das Ungleichgewicht in der menschlichen Flora kann die verschiedensten Ursachen haben. Zum einen spielt vor allem ein geschwächtes Immunsystem eine Rolle. Die Ursachen dafür wiederum können ganz unterschiedlicher Natur sein.

Bei Menschen, die an einer Immunschwäche infolge einer schweren Erkrankung leiden, beispielsweise AIDS oder Leukämie, sind auch besonders gefährdet, eine Candida-Infektion zu entwickeln. Auch eine Bestrahlungstherapie oder Transplantationen sowie Stoffwechselkrankheiten oder die Einnahme von die Zellteilung hemmenden Medikamenten (Zytostatika) können die Flora aufs nachhaltigste durcheinanderbringen und eine Candida-Infektion fördern.

Am häufigsten jedoch ist wohl eine Infektion in Folge der Einnahme von Antibiotika. Der Grund: Antibiotika sind hochwirksam in der Bekämpfung von Bakterien. Das Problem liegt darin, dass sie dabei wahllos alles abtöten, was mit ihnen in Berührung kommt. So werden auch gesunde Bakterienkulturen abgetötet. Experten gehen heute davon aus, dass die Einnahme eines Antibiotikums den Darm für bis zu ein Jahr nachhaltig schädigen kann. Auch darum werden mittlerweile nach der Einnahme eines Antibiotikums Aufbaukuren für die Darmflora eingesetzt.

Weitere, nicht zu vernachlässigende Faktoren, die eine Infektion mit Pilzen begünstigen, sind Stress und schlechte Ernährung. Wer ständig auf Hochtouren läuft, dessen Immunsystem wird ebenfalls auf die Dauer angegriffen. Ist dann noch die Ernährung schlecht, das heißt vor allem: unausgewogen und basierend auf viel Fertiggerichten und Fast Food, haben Pilze wie Candida es deutlich leichter, sich „über Gebühr“ auszubreiten.

Wo entstehen Pilzerkrankungen?

Candida-Infektionen werden meist von Candida albicans hervorgerufen. Diese Spezies ist in 80% der Fälle für eine Candida-Infektion verantwortlich. Candida parapsilosis, Candida tropicalis, Candida glabrata und Candida krusei sind weitere bekannte Candida-Pilze, die häufig Infektionen auslösen. Andere Pilzarten der Candida-Familie sind sehr selten. Alle Krankheiten, die in Folge einer Candida-Infektion entstehen, nennt man auch Candidosen oder Candida-Mykose.

Generell fühlen sich Pilze überall dort wohl, wo es feucht, dunkel und warm ist. Am häufigsten kommen sie an den Schleimhäuten im Mund und Rachen vor. Von dort aus breiten sie sich leicht im Körper aus und können den Magen-Darm-Trakt und bei Frauen die Vagina erreichen, über den Blutweg aber auch innere Organe wie Nieren, Herz und zentrales Nervensystem.

Auch auf der Haut entstehen oft Pilzerkrankungen. Am bekanntesten ist vermutlich der Fuß- und Nagelpilz. Auch die Zwischenräume zwischen den Fingern und den Zehen sind beliebte Ansiedlungsgebiete für Pilzkulturen.

Zudem kommt es beispielsweise bei Babys oft zu einer so genannten Windeldermatitis. Diese entsteht durch Feuchtigkeit und Reibung der Windel auf der Haut.

Welche gesundheitlichen Folgen Candida-Infektionen haben

Welche gesundheitlichen Folgen von einer Candidose zu erwarten sind – bzw. in welchen Symptomen sie sich zeigt, hängt vor allem davon ab, wo der Pilzbefall stattgefunden hat. Mit anderen Worten: Je nachdem, welches Organ oder welche Körperregion betroffen ist, kommt es zu ganz unterschiedlichen Symptomen und Folgeerkrankungen. Mehr als 50 Symptome können auf eine Candida-Infektion hindeuten.

Beim Befall der Mundhöhle werden weiße Belege an der Wangeninnenseite (also den Schleimhäuten) und als Zungenbelag sichtbar. Auf der Haut entstehen leicht nässende Hautrötungen, die einreißen und nur schwer wieder abheilen. Auch rote Papeln können ein Zeichen für Candida-Infektionen sein. Im Vaginalbereich entstehender Pilzbefall zeigt sich durch weiße Partikel auf der Haut, durch Brennen und Jucken.

So lange die Pilzinfektion örtlich beschränkt bleibt, kann sie leicht behandelt werden und ist nicht wirklich dramatisch. Auch ein „Darmpilz“, also eine Pilzinfektion im Magen-Darm-Trakt – hat zwar unangenehme Symptome wie Übelkeit, Blähungen und Krämpfe, ist aber auch noch nicht gefährlich, solange sie rechtzeitig behandelt wird.

Eine wandernde Pilzinfektion, die sich in innere Organe (bspw. Leber oder Nieren) ausbreitet, kann jedoch fatale Folgen für die Gesundheit haben. Es kommt in der Folge zu Blasenentzündung, Lungenentzündung, Infektionen von Milz und Leber, Entzündung der Herzinnenwand (Endokarditis) oder Entzündung der Augeninnenräume (Endophthalmitis). Dadurch können die Organe in ihrer Funktionstüchtigkeit massiv beeinträchtigt und geschädigt werden. Insofern ist es auf jeden Fall anzuraten, eine Pilzinfektion frühzeitig zu behandeln

Grapefruitkernextrakt gegen Candida-Infektionen – laut Studien und Erfahrungen ein bewährtes Mittel

Seit seiner Entdeckung durch den Immunbiologen Dr. Jakob Harich im Jahre 1980 hat sich Grapefruitkernextrakt und seine Wirksamkeit gegen Candida und andere Pilze schnell herumgesprochen. Doch nicht nur die guten Erfahrungen geben dem natürlichen Antibiotikum recht. Auch mehrere Studien belegen mittlerweile seine Wirksamkeit.

Die Effizienz in der Bekämpfung von Hefepilzen belegt beispielsweise auch eine polnische Studie aus dem Jahre 2001. Aus diesem Forschungsbericht geht eindeutig hervor, dass Grapefruitkernextrakt das Wachstum von Hefepilzen (Candida-Infektionen) verhindert und deren Absterben fördert.

In der Schulmedizin findet Grapefruitkernextrakt dennoch kaum Resonanz. So kann es passieren, dass Patienten monatelang mit einer Pilzinfektion herumlaborieren, die relativ schnell mit natürlichen Wirkstoffen wie eben dem Grapefruitkernextrakt behandelt werden könnte.

Der Wirkmechanismus von Grapefruitkernextrakt funktioniert eigentlich ganz einfach. Die so genannten Flavenoide, die darin enthalten sind, greifen die Zellwände von Bakterien und Pilzen an und zerstören sie so.

Zudem verursachen sie eine Funktionsstörung in den Zellwänden von Parasiten, Pilzen, Viren und Bakterien, so dass diese keine Nährstoffe mehr aufnehmen können. In der Kombination aus beiden Prozessen sterben die Kulturen nach und nach ab. Der Vorteil: Es werden keine gesunden Zellen oder Kulturen angegriffen – und so ist Grapefruitkernextrakt ein recht schonendes natürliches Antibiotikum, das so gut wie keine Nebenwirkungen hat.

Für Grapefruitkernextrakt gegen Candida wird normalerweise eine einschleichende Dosierung empfohlen. Das bedeutet, dass die Dosis schrittweise erhöht wird und etwa nach ein bis drei Wochen die angestrebte Dosis erreicht. Das Ziel der einschleichenden Dosierung ist es, eine Heilkrise zu vermeiden.

Diese entsteht, wenn beim Einsatz von Grapefruitkernextrakt gegen Pilze die zu schnell absterben und nicht schnell genug aus dem Körper abtransportiert werden können. Eine Heilkrise kann sich in Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Mattigkeit und Benommenheit äußern. Dies sind jedoch normale Entgiftungserscheinungen, die von selbst vergehen.

Die empfohlene Dosis für die erste Woche ist die Einnahme von dreimal täglich 2 Tropfen. In der zweiten Woche wird auf dreimal täglich 5 Tropfen erhöht. Ab der dritten bis zur siebten Woche werden dreimal täglich 10 Tropfen eingenommen.

Von dieser Dosis kann jedoch, je nach Intensität des Befalls, auch abgewichen werden. Manche Naturmediziner empfehlen auch den Verzicht auf eine einschleichende Dosierung. Wer hier unsicher ist, sollte sich an einen Arzt oder Heilpraktiker wenden.

Ein weiteres Anwendungsgebiet des Grapefruitkernextrakts: Scheidenpilz

Auch wenn Scheidenpilz im Volksmund häufig als „Geschlechtskrankheit“ bezeichnet wird: Im strengen Sinne ist das falsch. Scheidenpilz wird nicht beim Geschlechtsverkehr übertragen und man kann ihn sich auch nicht durch mangelnde Hygiene zu ziehen. Ursache ist in den allermeisten Fällen die Folge einer Candida-Infektion, deren häufigste Ursachen oben bereits erläutert wurden.

Im vaginalen Bereich kann die Pilzinfektion auch das Resultat hormoneller Störungen sein. Das tritt beispielsweise während der Pubertät, einer Schwangerschaft oder der Menopause auf. Auch Schilddrüsenfunktionsstörungen können mittelbar einen Scheidenpilz auslösen.

Konkret wird die Infektion dadurch ausgelöst, dass sich durch Störungen der Stoffwechselaktivitäten der pH-Wert in der Scheide verschiebt. Dann kann es zu einer massenhaften Vermehrung der Pilze in der Vagina und einer Infektion kommen

Die Symptome für eine Scheidenpilzinfektion sind relativ eindeutig. Es ist vor allem die Kombination aus starkem Juckreiz, Brennen, Rötungen und Schwellungen sowie ein vermehrter Ausfluss. Dieser wird von der Konsistenz her dann „bröckelig“ und tendiert farblich ins Gelbliche. Er bleibt jedoch geruchlos. Riecht der Ausfluss fischig, liegt vermutlich eher eine bakterielle Infektion vor.

Die Symptome für eine Scheidenpilzinfektion sind relativ eindeutig. Es ist vor allem die Kombination aus starkem Juckreiz, Brennen, Rötungen und Schwellungen sowie ein vermehrter Ausfluss. Dieser wird von der Konsistenz her dann „bröckelig“ und tendiert farblich ins Gelbliche. Er bleibt jedoch geruchlos. Riecht der Ausfluss fischig, liegt vermutlich eher eine bakterielle Infektion vor.

Aufgrund seiner natürlichen antimikrobiellen Wirkung kann Grapefruitkernextrakt in beiden Fällen sehr gut helfen.

Wie Grapefruitkernextrakt gegen Scheidenpilz hilft

Als naturheilkundliches Verfahren ist Grapefruitkernextrakt bei Scheidenpilz bewährt. Gerade bei der Behandlung einer Scheidenpilzinfektion macht sich der Vorteil gegenüber klassischen Antibiotika bemerkbar. In der Scheide kommen natürliche Milchsäurebakterien vor, die sehr wichtig sind, um die Scheidenflora insgesamt gesund zu erhalten.

Durch die Einnahme eines Antibiotikums werden diese Milchsäurebakterien und andere, wichtige Kulturen jedoch nachhaltig geschädigt. So kann es zu einem Ungleichgewicht in der Scheidenflora kommen. Das eigentliche Ziel bei der Behandlung eines Scheidenpilzes ist aber ja, das natürlich Gleichgewicht, wiederherzustellen. Oft ist daher ein Antibiotikum zwar erst einmal wirksam, aber langfristig kontraproduktiv, da es mehr Schaden anrichtet als Nutzen stiftet.

Der Grapefruitkernextrakt sorgt dank der enthaltenden Flavenoide für ein Absterben des Pilzes, lässt aber nützliche Kulturen der Scheidenflora intakt.

Grapefruitkernextrakt gegen Scheidenpilz kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Dazu werden täglich etwa 3-15 Tropfen Grapefruitkernextrakt mit einem Glas Wasser eingenommen. Auch hier ist eine einschleichende Dosis zu empfehlen (vgl. oben, Abschnitt „Grapefruitkernextrakt gegen Candida-Infektionen – laut Studien und Erfahrungen ein bewährtes Mittel“).

Die Dosis richtet sich auch nach der Stärke des Befalls und kann vorher mit einem Arzt oder Heilpraktiker abgeklärt werden. Grundsätzlich schadet es jedoch nicht, die Dosis auf bis zu 15 Tropfen täglich zu erhöhen, solange die Nebenwirkungen durch die Heilkrise sich in Grenzen halten. Hier ist es auch sinnvoll, einfach auf den eigenen Körper zu hören.

Zur äußerlichen Behandlung werden Scheidenspülungen angewendet. Zweimal täglich wird zu diesem Zweck eine Lösung aus 30 ml Wasser und 1 Tropfen Grapefruitkernextrakt angesetzt und die Scheide damit gespült.

Kann Nagelpilz / Fußpilz mit Grapefruitkernextrakt behandelt werden?

Grapefruitkernextrakt gegen Fußpilz

Wie schon erwähnt, können auch Nagelpilz und Fußpilz durch eine Candida-Infektion hervorgerufen werden. Nagel- und Fußpilz erkennt man an charakteristisch gelb verfärbten, rissigen und brüchigen Nägeln.

Zwar werden nur etwa 8% der Nagel- und Fußpilze von Candida verursacht – die Mehrzahl der Fälle von Fuß- und Nagelpilz werden durch Fadenpilze ausgelöst. Doch wirkt Grapefruitkernextrakt auch effizient gegen zahllose andere Pilzkulturen. Daher ist die Frage, welcher Pilz vorliegt, für die Anwendung von Grapefruitkernextrakt zunächst einmal irrelevant.

Grapefruitkernextrakt gegen Nagelpilz und Grapefruitkernextrakt gegen Fußpilz erweist sich als ausgesprochen wirksam. Nagel- und Fußpilz sind zwei der wenigen Anwendungsgebiete, bei denen der Extrakt unverdünnt aufgetragen werden kann. Der reine Extrakt sollte zwei- bis dreimal täglich auf betroffene Stellen aufgetragen werden. Diese Nagelpartien müssen zudem regelmäßig nachgeschliffen werden.

Zunächst sollte dies alle vier Tage erfolgen, späterhin alle drei Wochen. Ist der Pilz verschwunden, muss der Grapefruitkernextrakt bei Nagelpilz noch einige Wochen weiter auf die Stellen aufgetragen werden. Diese Nachsorge hilft, ein erneutes Auftreten des Nagelpilzes zu verhindern.

Grapefruitkernextrakt gegen Darmpilz (Helicobacter) und die Wichtigkeit einer gesunden Darmflora

Eine gesunde Darmflora ist unerlässlich – und zwar nicht nur für die Verdauung, sondern für sehr viele Prozesse im menschlichen Körper. So wird angenommen, dass eine ins Ungleichgewicht geratene Darmflora für unzählige Beschwerden verantwortlich ist – von Stoffwechselstörungen und hormonelle Störungen, Übergewicht und bis hin zu Herzproblemen.

Helicobacter pylori ist ein Bakterium, das den Magen besiedelt und maßgeblich verantwortlich für die Entstehung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren ist. Rund 33 Millionen Deutsche sind infiziert mit dem Helicobacter-Bakterium. Davon entwickelt 10-20% ein Geschwür. Üblicherweise werden Helicobacter-Infektionen mit klassischen Antibiotika behandelt.

Eine polnische Studie zeigte die Wirksamkeit von Grapefruitkernextrakt bei Magenschleimhautentzündungen. Diese heilende Wirkung wurde von den polnischen Wissenschaftlern auch darauf zurückgeführt, dass das Helicobacter-Bakterium durch Grapefruitkernextrakt bekämpft wird. Eine italienische Studie bestätigt diese Ergebnisse.

Für die Behandlung von Helicobacter-Infektionen genügt eine Dosis von 2-5 Tropfen täglich. Bereits nach 14 Tagen ist das Bakterium meist vollständig abgetötet. Aufgrund der Gefahr, die mit einer Helicobacter-Infektion einhergeht, sollte die Therapie jedoch in jedem Fall mit einem Arzt abgeklärt werden.

Fazit: Wirkungsvolles, natürliches Mittel gegen Parasiten und Bakterien

Grapefruitkernextrakt erweist sich also insgesamt als ein wirkungsvolles Mittel gegen Parasiten, Pilze und Bakterien – sowohl in unseren inneren Organen wie Magen, Darm und Geschlechtsorganen, wie auch am Körper. Dieses Mittel, das uns die Natur gibt, ist in vielen Fällen genauso wirkungsvoll wie Antibiotika und schadet dafür dem Körper überhaupt nicht.

Eine Alternativbehandlung mit Grapefruitkernextrakt sollte daher in jedem Falle in Betracht gezogen werden.

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